112

Wählen sie bei Notrufen einfach diese Nummer!

Keine Vorwahl wird benötigt!

Die Notrufnummer 112 kann Europaweit kostenlos von

Fest- und Mobiltelefonen angerufen werden.

Die "112" verbindet den Anrufer sofort mit der nächstgelegenen Leitstelle

von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr.

ACHTUNG, NEU!!

Sie benötigen ab Juli 2009 eine funktionierende SIM Card!



Beachten Sie bitte folgendes: 

                                                      

  • Wer ruft an? - Nennen Sie Ihren Namen.
  • Wo brennt es? - Geben Sie die genaue Adresse und den Ort an.
  • Was ist passiert? - Beschreiben Sie kurz, was brennt.
  • Wie ist die Situation?-Sind Menschen in Gefahr, gibt es Verletzte?

Bitte legen Sie erst den Hörer auf, wenn sie von der Leitstelle dazu aufgefordert werden!

Beantworten Sie alle fragen, auch wenn sie glauben, dadurch Zeit zu verlieren.

Die Leitstelle sammelt alle wichtigen Informationen, um die Kräfte richtig und schnell einzusetzen.

Oft ist eine Leitstelle für ein sehr großes Einzugsgebiet zuständig,

die Örtlichkeiten sind dort nicht bekannt! 

 

Der Notruf 112 ist in 34 Europäischen Ländern Standart!

Dänemark, Östereich, Schweiz, Niederlande und Belgien

gehören genau so dazu wie Türkei, Zypern, Griechenland,

Großbritanien, der Vatikan oder Finnland und Schweden.

Informieren sie sich in ihrem

Urlaubsland, ob die 112 die Notrufnummer ist, oder ob sie

eine andere Nummer wählen müßen! 

 

Ist die Hausnummer an Ihrem Haus gut zu Erkennen, auch bei Dunkelheit?

Nachts wird oft wertvolle Zeit verloren,

weil nach der richtigen Hausnummer gesucht werden muss.

Das Gilt besonders für Einsätze des Notarztes!

Update:

Einer von der EU veröffentlichten Studie zufolge seien 2009

lediglich ein Viertel aller EU-Bürger über die gebührenfreie,

europaweit einheitliche Notrufnummer 112 informiert gewesen.

In Deutschland hätten damals zwar 75 Prozent der Befragten

die Nummer gekannt. Es sei aber nur 18 Prozent bewusst gewesen,

dass die 112 europaweit gelte. Das Verbreitungsgebiet umfasse neben allen EU-Mitgliedstaaten

auch die Türkei, Schweiz, Serbien, Island, die Färöer-Inseln, Liechtenstein,

Norwegen, Andorra, Monaco und San Marino.

Besonders für Reisende sei dieser große Geltungsbereich ein wichtiger Service,

der in Extremsituationen auch Leben rette könne.

Man müsse nicht die Telefonnummer des jeweiligen Landes kennen,

sondern könnte unter der von zuhause bekannten Nummer Hilfe rufen.

Die Notrufe könnten von jedem Telefon, egal ob Festnetz oder Mobilfunknetz,

ohne Vorwahl abgesetzt werden.

Bei Überlastung der Netze würden Notrufe 112 priorisiert,

das heißt, andere Verbindungen eventuell getrennt, um den Notruf absetzen

zu können. Außerdem würden Informationen zum Standort und der Name

des Telefonhalters automatisch an die Leitstelle übermittelt,

um eine schnelle Ortung eines potentiellen Unfallopfers zu erleichtern.

Die EU habe den 11. Februar zum Europäischen Tag des Notrufs 112 erklärt,

um den Bekanntheitsgrad weiter zu verbessern.